Gesetzlich
ist die Behandlungspflege im § 37 des Sozialgesetzbuches V zur gesetzlichen
Krankenversicherung (SGB V) geregelt. Dabei wird die ärztlicherseits
verordnete Behandlungspflege von der Krankenkasse getragen. Seit Inkrafttreten
des Gesund- heitsmodernisierungsgesetzes (Gesundheitsreform) zum 01.01.2004
sind jedoch anteilig 10% der Behandlungs- kosten für längstens 28 Tage je
Kalenderjahr vom Versicherten zu tragen (wird von der Krankenkasse
eingezogen).
Im Rahmen der ambulanten Behandlungspflege werden entsprechend der jeweiligen ärztlichen Verordnung u.a. folgende Leistungen erbracht:
- Medikamente richten und verabreichen
- Blutdrucküberwachung und Blutzuckerkontrolle
- Injektionen
- Infusionen
- Wundverbände, Kompressionsverbände
- Dekubitusbehandlung
- enterale und parenterale Ernährung
- Stoma-Pflege und Beratung
- Katheterpflege
- Drainagenpflege u.v.a.m.